Heute Nacht lag ich noch lange wach, nebenbei lief das Radio, eine Talkshow mit dem Thema “Kopf- oder Bauchmensch?!”. Es war sehr interessant zu hören, wie andere Menschen ihre Entscheidungen im Leben treffen, ob wichtige oder unwichtige, was sie daraus lernten und ob sie damit glücklich wurden. Dies veranlasste mich darüber nachzudenken, wie ich meine Entscheidungen im Leben bisher getroffen habe, eher ausm Bauch herraus oder ob ich doch ein Kopfmensch bin. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir mein Bauchgefühl dann doch immer noch einmal durch den Kopf gehen lasse. Nein, nicht immer, aber doch oft. Wahrscheinlich ist dies auch die beste Variante, vielleicht aber auch nicht. Manchmal denkt man viel zu viel nach und sollte doch einfach mal auf sein Gefühl hören. Denn eins ist sicher, Bauch und Kopf sind selten einer Meinung.
Oft habe ich mich einfach nur auf mein Gefühl verlassen, meistens war dies auch die richtige Entscheidung, doch es kam auch schon vor, dass ich so mächtig auf die Fresse geflogen bin und vielleicht doch hätte mehr darüber nachdenken und auf meinen Kopf hören sollen. In letzter Zeit aber höre ich wohl mehr auf mein Gefühl, was sich nicht immer als richtig erwiesen hat. Ich habe das Gefühl, dass ich meinen Kopf ausschalte und mich ganz auf mein Gefühl verlasse. Aber eins ist sicher, Bauch und Kopf sind sich nicht einer Meinung, ganz und gar nicht. Also somit kann ich diese Frage wohl nicht eindeutig beantworten, bin da wohl eher so ein Bauch-Kopf-Mensch.
Wie ist es bei euch? Entscheidet ihr immer aus dem Bauch herraus oder denkt ihr genauer nach und hört auf euren Kopf?! Welche wichtigen Entscheidungen habt ihr im Leben wie getroffen und wurdet ihr damit glücklich?
Hier noch ein interessantes Lied! Mag den “Sänger” absolut nicht, aber mit seinen Worten hat er sowas von recht und es regt zum Nachdenken an. -KLICK-

Denkender Gefühlsmensch, manchmal auch fühlender Kopfmensch.
Unser Verstand (Kopf) ist nur ein Werkzeug der menschlichen Intelligenz. Mit ihm kann man angesammeltes Wissen verarbeiten. Wir setzen ihn vor einer Handlung unbewußt ein, um abzuwägen, was richtig oder falsch sein könnte; selbständig entscheiden aber tut er nicht, das tun vorwiegend die Gefühle. Bitte merken: „Es gibt keine rationale Entscheidung ohne emotionale Wertung!“
Wie das alles zusammenhängt, kann ich natürlich nicht in 3 Sätzen erklären.
Mit freundlichen Grüßen
Günther
Naja,
ich würde mal sagen, dass ich die meisten Entscheidungen aus dem Bauch heraus entscheide. Nur wenns dann mal wichtig wird, lasse ich mir das alles nochmal durch den Kopf gehen. Manchmal aber auch nicht, und hinterher bereue ich es dann auch des öfteren…
Ich bin da wohl eher ein Kopfmensch, mit zunehmendem Alter stelle ich fest, dass ich vor einer Entscheidung immer erst abwäge. Natürlich geht einem dabei bestimmt das ein oder andere mal der Spaß verdorben. Den Spontanes wird somit immer seltener.
Aber wenn man Familie hat muss man Rücksicht nehmen und daher geht man eventuell den für sich sichersten Weg.
Denk ich mal.
Hätte ich an Pfingsten mal mehr mit dem Kopf als mit dem Bauch entschieden, wäre mir ein Archillessehenabriss erspart geblieben, das war wieder eine Erfahrung die mich gelehrt hat den Kopf einzuschalten ehe man die Fußballschuhe mit 40 nach langer Pause nochmal anzieht
LG Tiffy
Ok, verstehe. Kann dir da auf jeden Fall recht geben. Ab nem gewissen Alter (und das hat nicht nur unbedingt mit dem Alter zutun), sollte man den Kopf wohl öfter einsetzen als sonst. Gerade wie wenn du auf das Thema Familie ansprichst, denn da hat man ja nicht nur für sich alleine Verantwortung zu tragen, man muss Rücksicht nehmen.
Der Spaß geht sicherlich teilweise verloren, aber es kommt ja auch immer auf die Art Entscheidung an die man treffen soll. Sicherlich gibt es auch Entscheidungen, die man auch mit 40 und älter noch ausm Bauch raus entscheiden kann
@crunshi oder Tschessi (muss mich erst noch an den neuen Namen gewöhnen) Hmm und was entscheidet beim Essen? Ich habe in letzter Zeit immer das gleiche Problem, was essen in der Mittagspause? Im Moment regel ich das immer so dass ich erst ein Ründchen mim Auto um die Geschäfte mache ehe ich mich entscheide, aber die Lösung kann das auch nicht sein
Dabei wundert mich das eigentlich diese Unentschlossenheit, weil ich sonst jm bin der auf bekannte Situationen immer einen Standardplan parat hat der ausm Kopf kommt und Spontanität aus Mangel aus Alternativen ablehne (in Bezug auf was machen am We, also spontan ) bin hier in ner Kleinstadt, mais quoi faire? Aber wichtige Entscheidungen gerade im Finanziellen oder Privatem sollten auf jeden Fall vom Kopf nach reichlicher Überlegung bestimmt werden, bei so unwichtigen Dingen wie dem Essen kann´s ja auch mal der Bauch sein. So das war´s eigentlich schon
soweit ich das beurteilen kann, ist die “offizielle” sichtweise so, dass immer der bauch entscheidet und wir uns hinterher argumente zurechtzimmern, die diese entscheidung dann rationell rechtfertigen um uns dann das gefühl geben wir hätten überlegt gehandelt und uns bewußt entschieden.
wenn man sich aber jetzt noch fragt, woher die gefühle eigentlich kommen und feststellt, daß diese auf unserem anerzogenen wertsystem und glaubenssystemen beruhen, dann muss man feststellen, daß wir zu 99% überhaupt nicht selbst entscheiden.
in dem fall teile ich die offizielle sichtweise
. erfolgreich – bist du dir sicher, dass erziehung und nicht erfahrung??? meine eltern hätten mir manche dinge nicht mal mit dem holzhammer einreden können – aber sie haben mir werte vorgelebt und ich hab mit diesen werten erfahrungen gemacht – also das mit der fremdentscheidung würd ich so nicht unterschreiben…
aber was ich eigentlich sagen wollte: auf den bauch hören will gelernt sein – und es ist interessant, auch bauchentscheidungen zu hinterfragen (woher sie kommen). denn damit lernt man sich einfach mal selber kennen
Da mein Kopf morgens zu nichts zu gebrauchen ist muss ich darauf vertrauen, dass mein Bauch mich sicher durchs Bad führt um zu seinem Frühstück zu kommen…
Ansosnten bin ich romantisch verträumter Kopfmensch =)
liebe elisabethkerschbaum,
ich glaube dass vor allem auch durch das vorleben glaubensätze, denk- und handlungsmuster bei uns angelegt werden.
werte, wie gut sie auch sein mögen, sind auch nur glaubenssätze. und durch vorleben werden diese viel wirkungsvoller verankert, da stimme ich wieder überein, als durch einreden mit de holzhammer.
die heransgehensweise des wieder auf den bauch und die eigenen impulse hören und diese dann hinterfragen um sich selbst kennen zu lernen, finde ich sehr erstrebenswert
lieber gruß
erfolgreichl